32 Variationen über einen Ball: Die Musik zum Fußball

Fußball und Musik, ein heikles Verhältnis. Engländer sind mit You’ll Never Walk Alone noch gut bedient. Südländische Temperamente können zu Nelly Furtados Força die Hüften wiegen. Die Deutschen freilich sind durch Songs wie Fußball ist unser Leben oder Zeit dass sich was dreht schwer traumatisiert. Was aber können Klassikfans hören?

Na, das hier: Ein deutsches Brasilien-Capricho, eine lappische Deutschland-Motette, ein englisch/niederländisches Lamento und und und – 32 Musikstücke für 32 Teams. Von Klassikern bis zu abstrusen Raritäten. Zur Einstimmung vor jedem Spiel. Oder halt statt Fußball. Denn diese ultimative Playlist zur WM 2018 ist auch für Fußballverächter geeignet.

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Goodbye, Sir Simon

Was haben eine Ostberliner Weltreisende, ein englischer Erasmusstudent, ein Dahlemer Ausparkkünstler, ein 9jähriges Mädchen mit Glitzerohrringen und eine Frau aus Syrien mit Bach, Mahler, John Adams und dem Himmel über Berlin zu tun? Die Zeit mit dem Stadtraum? Und sie alle mit dem scheidenden Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker? Mehr dazu in meinem Beitrag in der eben erschienenen neuen Ausgabe von 128 – Das Magazin der Berliner Philharmoniker. „Der Schriftsteller Albrecht Selge erinnert in seiner literarischen Chronik an die Höhepunkte der Rattle-Ära“, heißt es da. Oder kurz: Goodbye, Sir Simon.

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Wenn die Sonne den Mond küsst

Wer oder was ist ein Theremin? Und was oder wer war der Philipp Glass des 15. Jahrhunderts? Was hat der VEB Ernst Lück mit englischer Gambenmusik zu tun? Und wieso setzt es bei Bach immer Schimpfe?

Meine Reportage über die famose Lautten Compagney und das zauberhafte Aequinox-Festival in Neuruppin, wo die Sonne den Mond küsst, jetzt im aktuellen VAN Magazin.

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Hörstörung (22): Eltern bewundern ihr Kind

In jenem familiären Parallelleben, das er klammheimlich neben Konzertsaal, Kammermusiksalon und Opernhaus führt, gerät der Konzertgänger öfter in musikschulische Aufführungen, in denen er nicht nur die stets stupenden Darbietungen seiner eigenen Sprösslinge und vieler anderer Kinder und Jugendlicher bewundern darf, sondern auch immer wieder einem Phänomen begegnet, das ihm ebenfalls des, allerdings ungläubigen im Sinne von das ist doch unglaublich, Staunens wert scheint: Weiterlesen

Saisonvorschauen (1): Rundfunk-Sinfonieorchester

Noch mitten in der Saison erscheinen die Ankündigungen für die neue Saison. Als erstes ist das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin dran. Die laufende Saison hat im Konzertgänger den Eindruck bestärkt, dass das RSB mit Vladimir Jurowski den aufregendsten Chefdirigenten aller Berliner Orchester hat. In der neuen Saison tritt zu Jurowskis Pastoren-, wenn nicht Mönchsschwarz kräftiges Pastoralgrün, denn es gibt jetzt (wie zu Metzmachers Zeiten beim DSO) ein übergreifendes Saisonthema: Der Mensch und sein Lebensraum. Weiterlesen

Angst, Kleinmut und ein viraler Scherbenhaufen

Update zum Fall Lücker/Hope – für den Teil der Blog-Leserschaft, der nicht die Weltpresse verfolgt: Denn über die Sache mit dem Moderator, den das Konzerthaus Berlin wegen eines satirischen und/oder schmähenden Videos über Daniel Hope rausschmeißen will (siehe hier und hier), berichtet mittlerweile nicht nur BR Klassik, sondern auch die Londoner Times und die New York Times. Weiterlesen

Angstkleinlich: Ein Star schießt mit Kanonen auf Satirespatzen

Haarsträubender Vorgang am Konzerthaus Berlin: Offenbar weil der berühmte Geiger Daniel Hope sich über eine Satire (oder auch bloß Allerweltsblödelei) ärgert, wird ein unberühmter Dramaturg gefeuert. Darauf macht der Komponist Moritz Eggert in einem offenen Brief im „Bad Blog“ der neuen musikzeitung aufmerksam.

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