Zehenvergessend: Belcea Quartett spielt 5 von 16

In kluger Vorsorge offenbar hat der Meister schon zu Lebzeiten an #BTHVN2020 gedacht und sein Streichquartett-Schaffen so angelegt, dass es sich zyklusfreundlich portionieren lässt: je 1 Früh-, 1 Mittel- und 1 Spätwerk geht sich ganz gut aus (nur zwei Termine müssen eins auslassen bei insgesamt 16 Quartetten). Das Belcea Quartett, das jetzt im Pierre-Boulez-Saal den gewiss nicht schlechtesten Quartettzyklus dieses längst angebrochenen Beethovenjahrs in Überlänge begonnen hat, macht es sich dann aber doch ein bisschen pfiffiger.

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Tentakelstreckend: Saisonvorschau des DSO

Education (Symbolbild)

Sinnigerweise stellt das Deutsche Symphonie-Orchester, welches abseits des großsymphonischen Hauptbetriebs ja regelmäßig nächtliche Kammerkonzerte in Berliner Museen gibt, seine neue Saison im Panorama-Pavillon am Kupfergraben vor. Dort hat man eine, nicht nur für Kinder, irre Antikenwelt aus Vogelperspektive innen drin und nach draußen den Blick aufs Pergamonmuseum – will heißen, eine dieser Berliner Baustellen, die Allegorien der Unendlichkeit sind.

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