Jonglieren mit rohen Eiern: Pressestimmen zum Roman „Beethovn“

Vor zwei Wochen ist mein Roman „Beethovn“ erschienen und geht jetzt in die zweite Auflage. Zum Erscheinen ist eine Reihe von Kritiken erschienen. Einen ganz neuen, unverbrauchten Zugang zu Beethoven fand die Kritikerin Denise Dreyer auf SR2: so charmant wie abwechslungsreich, mal anrührend, mal witzig, zart und mit Empathie. Susanne Pütz hat sich im Hessischen Rundfunk Gedanken über das fehlende E im Titel gemacht. Für SWR2 hat Eva Hofem den Roman gelesen und war angetan. Matthias Nöther befand im WDR: der literarisch reizvolle Versuch, Beethoven über einen kunstvollen Umweg zu erschließen. Auf rbb Kultur habe ich mit Frank Meyer darüber gesprochen, was eigentlich Pippi Langstrumpf mit der neunten Sinfonie zu tun hat.

Und Sylvia Schreiber stellte auf BR Klassik schließlich die entscheidende Frage, ob es eigentlich im Beethovenjahr noch eine penibel notierte Lebensgeschichte mit hunderttausend Fußnoten brauche – und gab folgende Antwort:

Nein, es braucht genau so eine vielschichtige, vor Anspielungen strotzende, sinnliche Geschichte, die einen als Leser zum Schmunzeln und Grübeln bringt, weil ein fundierter Beethoven-Kenner und Liebhaber wie Selge mit Versatzstücken, Zitaten, Sonatentiteln jongliert, als wären es rohe Eier.

„Beethovn“ ist bei Rowohlt erschienen und in jeder Buchhandlung erhältlich. Wenn es nicht im Laden liegt, bestellen Ihr geschätzter Buchhändler und Ihre löbliche Buchhändlerin ohne Mehrkosten zum nächsten Tag. Hier finden Sie ein Geschäft in Ihrer Nähe.

Aber natürlich ist „Beethovn“ auch online erhältlich: etwa bei jpc, wo der Roman zum „Buch des Monats“ gekürt wurde, oder bei Amazon, Hugendubel, Thalia, Osiander & Co.

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5 Gedanken zu „Jonglieren mit rohen Eiern: Pressestimmen zum Roman „Beethovn“

  1. Ich hoffe, Sie haben meinen Kommentar nicht missverstanden.
    Beginnen – leicht. Aufhören – schwer. Trotzdem: „Herunterlesen“ – Gott bewahre. Wär‘ schad‘ um jedes Wort. Denn „Worte“- „Sprache“ – die beherrscht er, dieser Albrecht Selge. Leicht zu lesen, und doch nicht immer gleich leicht zu verstehen. Hintergründe und Hintergründiges. Innehalten, nach-lesen, nach-denken, nicht „wissen“, vielleicht „ahnen“ … ach, ich red‘ zu viel. Selber lesen !

  2. Gratulation zu diesem tollen Presse-Echo und vor allem zur zweiten Auflage binnen so kurzer Zeit! Möge die dritte auch bald erforderlich werden!
    (Ich wurde schon auf „Fliegen“ aufmerksam – nun wird es wohl tatsächlich Zeit für mich, etwas von Ihnen zwischen zwei Buchdeckeln zu lesen; ich hoffe wie immer bei meinen ‚Neuerwerbungen‘ auf’s moderne Antiquariat.)

  3. Das fehlende E – ja, warum nicht gleich „Bethofn“ ? (s.Seite … selber suchen).
    Ein Lob ? Nein. Eine Warnung:
    „Das Buch kann deinen Job gefährden“. (Zumindest: Lies es nur freitags oder samstags. Warum wohl- ? )
    ….Doch ein Lob … ??

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