Schlagzahlig: „Die tote Stadt“ an der Komischen Oper

In der Oper gewesen. Geächzt.

Dabei könnte man in Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt doch weinen wie Kafka im Kino. Dass man an der Komischen Oper eher stöhnt als schluchzt, dürfte nicht nur mit der Inszenierung von Robert Carsen zu tun haben, sondern mehr noch mit dem Dirigat von Ainārs Rubiķis, der hier seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor feiert. Weiterlesen

Rabennaseschwarz: Schostakowitschs „Die Nase“ an der Komischen Oper

Man fasst sich (von urkindlicher Sorge erfasst wie diese Dreijährige) unwillkürlich ins Gesicht bei Dmitri Schostakowitschs Die Nase, um nachzufühlen, ob alles noch da sei. Wenn nicht, falls männlichen Geschlechts, in noch urkindlicherer Sorge in den Schritt. Denn P*mmelwitze liegen schon in Nikolaj Gogols zugrunde liegender Erzählung (1833-35) in der Luft.

Etwa dieser Wink mit dem erigierten Zaunpfahl, was womit gemeint sei, wenn sich der Annoncenbearbeiter der Zeitung weigert, die Suchanzeige des seines Gesichtserkers verlustig gegangenen Kollegienassessors Kowaljow zu veröffentlichen: Weiterlesen