Hörstörung (21): Kein Ohr und kein Hals für Monteverdi mit William Christie

Der Vollständigkeit halber und fürs Archiv und mit Tränen auf den Wangen: William Christie und Les Arts Florissants und Monteverdi waren in der Philharmonie, der Konzertgänger leider nicht. Das ist die schlimmste Hörstörung überhaupt, wenn man sich seit Ewigkeiten auf ein Konzert freut und einen dann so ein Fiebern und Husten überfällt, dass mans einfach nicht verantworten kann. Will ja nicht den Musikern und den Mithörern eins husten wie diese Hustenbolde, über die man sich sonst so ärgert.

Der Ersatzmann des Kartengängers sagt, das Konzert sei wunderbar gewesen und schöne Zugaben habe es auch noch gegeben.

Kritik im Tagesspiegel

Danke für die guten Wünsche, geht schon wieder, bald wieder ausführliche Konzertberichte (Samstag der Genesungsklassiker Lied von der Erde im Konzerthaus).

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5 Gedanken zu „Hörstörung (21): Kein Ohr und kein Hals für Monteverdi mit William Christie

  1. Es ehrt dich sehr, dass du dich nicht in den obligaten Hustchor einreihen wolltest. Aber es kommt auf einen mehr oder weniger echt nicht mehr an.
    Die Leute, die gestern Frau Romberger bei ihrer Arbeit angebellt haben waren völlig scham- und schmerzbefreit.

    • Naja, ist auch kein Musikgenuss, wenn man die ganze Zeit darum kämpft, den Hustenreflex zu unterdrücken. Hab ich mal bei einem Philharmonikerkonzert mit Andris Nelsons durchgemacht. Barbara Hannigan sang Hans Abrahamsens „Let me tell you“, aber ich erinnere mich nur an Alfred Brendels Satz „Ich huste nicht, auch wenn das Herz mir bricht“, den ich mir die ganze Zeit aufsagte.

  2. auch von mir gute Besserung.
    Habe es auch gerade halbwegs gut überstanden, so dass ich Sonntag den Lohengrin mit Harteros, wenn sie singt und Voigt geniessen kann

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