„In einem Zug durchlesen“

Der Konzertgänger gelobt, bald nicht mehr so viel über eigene literarische Ausgüsse zu schreiben und wieder mehr über erlebte musikalische Eingüsse (auf der to-hear-list stehen demnächst Bronfman, Petrenko-Kopatchinskaja und die Strawinsky-Sause am Gendarmenmarkt, u.a. mit dem Concertgebouw). Aber das muss noch: einige schöne Lobesworte für Fliegen aus kundigem Kritikergriffel und liebevoller Buchhändlerinnenfeder.

„Fliegen“, der neue Roman von Albrecht Selge, skizziert klug, witzig, spannend, genau und einfühlsam das Porträt einer eigensinnigen, widersprüchlichen und also so ungewöhnlichen wie auch ganz normalen Frau, schreibt Stephan Lohr in seiner Buchkritik auf SPIEGEL ONLINE: Sie fährt halt mit dem Rücken in Fahrtrichtung.

Besonders aber freut mich, wenn mich eine Buchhändlerin empfiehlt. Fliegen gehört zu den Lesetipps der Berliner Buchbox „für Romanliebhaber“. Dagmar findet: Einfühlsam und ohne große Dramatik läßt uns Albrecht Selge an diesem Leben außerhalb der Gesellschaft teilhaben, kein großer Schicksalsschlag hat die Heldin in dieses Leben geführt. Feine und genaue Beobachtungen der Bahnfahrerin ohne Behausung machen diesen Roman aus. Man kann ihn in einem Zug durchlesen.

Den Roman gibt’s überall, wo’s Bücher gibt.

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